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Impressionen --> Herbst/Winter 2011-12 --> Oderbruch - 05.02.2012 Für dieses Wochenende war eine Fahrt zur Oder geplant. Am Samstag, bei schönem Wetter und strahlend blauem Himmel, entschlossen wir uns, trotzdem erst Sonntag zu fahren - laut Wetterbericht sollte es da noch schöner werden. Traue keinem Wetterbericht. So sah es bei unserer Ankunft in Reitweiner Loose aus. Bis auf kurze Aufheiterungen blieb uns der bedeckte Himmel treu.
Eigentlich wollten wir uns ja nur die zufrierende Oder anschauen, mit Vögeln hatten wir überhaupt nicht gerechnet. Umso überraschter waren wir, mehrere Gruppen Singschwäne anzutreffen.
An der Lieper Bucht war es ja schon saukalt - aber hier war es echt a...kalt.
Da halfen auch die paar Sonnenstrahlen nicht.
Es ist immer wieder faszinierend, die zufrierende Oder zu beobachten.
Leider kann ein Foto die starke Strömung nicht wiedergeben.
Blinder Passagier auf dem Wege nach Rostock. Die letzten Kilometer muss er aber fliegen, denn ein paar Kilometer weiter ist die Oder schon zugefroren.
Sie fliegen lieber in die entgegengesetzte Richtung.
Wir machten uns auch auf den Weg entlang der Oder, vorbei an Singschwänen...
... und dieser Kranichgruppe, die wir erst im letzten Moment ausmachten.
Er stand einsam und verlassen allein auf dem Feld.
Bei den Güstebieser Loose war die Oder bereits zugefroren.
Weit weg und darum stark vergrößert - eine Formation Singschwäne.
Weiter ging die Fahrt. Zollbrücke war für heute dann Endstation.
Kaffee und Kuchen gab es dann mit Standheizung und Blick auf Storchenhorst.
Die Ankunft der Störche haben wir aber nicht abgewartet, sondern sind zurück nach Lebus gefahren. Endlich "schien" sogar die Sonne für ein paar Minuten.
Was die kann, kann ich schon lange - sagte der Mond.
Die Singschwäne flogen zu ihren Schlafplätzen. Leider taten sie mir nicht den Gefallen, in Höhe des Mondes zu fliegen.
Aber dafür hat man ja Photoshop :-).
Im letzten Licht kamen wir in Lebus an und konnten noch einmal die letzten offenen Wasserstellen der Oder betrachten.
Im Hintergrund stauten sich bereits die Eismassen.
Ende der Woche werden wir wiederkommen. Vielleicht haben wir dann das Glück, dass die Wetterpropheten schlechtes Wetter vorhersagen und die Sonne scheint. <-- Hier geht es zurück |
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