Vacation --> USA 2012 --> Tagesbericht vom 27.09.2012 #1

Nun geht es aber endlich los mit unserer "Mount Everest Expedition". Was lange währt,
wird gut - hoffentlich.

Wer in Orlando ist, muss natürlich auch die Walt Disney World besuchen. Muss man wirklich? Nicht unbedingt - wir haben es natürlich gemacht.

Von den vielen Themenparks haben wir uns den größten ausgesucht. 15 $ kostet es erst einmal, um auf das Gelände zu kommen. Dafür kann man dann dort auch "umsonst" parken.

Normalerweise sind die Parkplätze für Wohnmobile immer am Ar... der Welt, hier erfreulicherweise in der Nähe vom Eingang. Dass wir auf dem riesigen Parkplatz das einzige Wohnmobil waren, ist ein Beweis dafür, dass wir uns hier nicht gerade in der Hauptsaison befinden.

Zum Eingang kann man sich auch fahren lassen - wir bevorzugten den Fußweg.

Ich kannte zwar die Eintrittspreise, wenn es dann aber ans bezahlen geht ist man doch etwas geschockt. 87 $ für Kinder ab 10 und Erwachsene. Für Kinder von 3-9 kostet es "nur" 81 $. Sehr kinderfreundlich ist das nicht - aber beim Geld hört ja bekanntlich die Freundschaft auf.

Hier mal eine kurze Aufrechnung für eine durchschnittliche amerikanische Familie mit Auto und 2 Kindern. Bis sie im Park sind, wurden schon einmal 363 $ gezahlt. Die allereinfachste Beköstigung kostet dann noch einmal mindestens 100 $. Sollte die Familie nicht, wie wir, Trinkwasser mitgebracht haben, was bei den Temperaturen unverzichtbar ist, kann man sich regelrecht arm trinken. 3 $ kostet die halbliter Flasche. Dazu kommen dann noch die Souveniers für die lieben Kleinen. 600 $ für einen schönen Tag im Disneyland sind also nicht übertrieben. Oft im Jahr kann man sich als Normalverdiener sowas bestimmt nicht leisten. Trotzdem, der Park ist, auch an einem normalen Wochentag, brechend voll.

Aber egal, wir wollen unseren Spaß, den ihr jetzt ganz umsonst bekommt.

Weithin sichtbar ist der "The Tree of Life" - ein riesiger künstlicher Baum. Meine Befürchtung, dass die Tiere hier auch künstlich sind und mit Motoren zum Leben erweckt werden, bewahrheitete sich glücklicherweise nicht. Alle Tiere sind echt und lebendig (von den Dinosauriern mal abgesehen).

Kitsch hin, Kitsch her - gut gemacht ist der Stamm auf jeden Fall.

Wenn man den Baum umrundet, kommt man an zahlreichen Tiergehegen vorbei.

Ein Weißstorch - der Tag war gerettet (nicht nur für Heidi).

Wir kamen gerade rechtzeitig zur "Flight of Wonders" an - eine typische Disneyshow der übelsten Art. Aber den Amerikanern gefällt das, und nur das zählt.

Ein paar Bilder, ohne dem fürchterlichen Drumherum, sind mir aber trotzdem gelungen.

Als krönenden Abschluss durfte natürlich der amerikanische Wappenvogel nicht fehlen. Die Amerikaner waren begeistert, wie er von links nach rechts über die Bühne getragen wurde, die letzten Meter hing er allerdings nur noch kopfüber in den Fußfesseln. Ein Bild zum Heulen - für Nichtamerikaner.

Wenigstens eine Feder von ihm konnte 2 m bis zum Boden "fliegen".

Dieses ganze Elend wird übrigens alle paar Stunden am Tag zelebriert.

Hier geht es weiter mit der Kilimanjaro Safaris Expedition -->